„Ja, fiel die Alte ein, und erhob ihre Stim⸗ me—„ein Hallunke von heulendem Derwiſch ſtahl mir in Scutari Alles was ich zu meinem Unterhalte und zu meiner Tochter Mitgift be⸗ ſaß;— ſiebenhundert Zechinen in einem Beu⸗ tel von Ziegenfell!“ Darauf begann ſie ihre Verwuͤnſchungen. Moͤgen die Hunde in dieſer Stadt ihre Garſtigkeit anheulen! Welche Fluͤ⸗ che ſtieß Sie aus! Sie verfluchte meinen Va⸗ ter und meine Mutter— ſie verfluchte deren Graͤber— warf Koth auf meine Bruͤder und meine Schweſtern— und Unflath auf das ganze Geſchlecht.— Mich uͤberlieferte ſie dem Jehaͤnnum und jeglicher moͤglichen Beſudelung. Es war furchtbar die Fluͤche der alten Frau anzuhoͤren.
Ich zog meinen Turban uͤber meine Augen herab, damit ſie mich nicht erkennen moͤge, und hob mein Gewand in die Hoͤhe um mir das Geſicht zu bedecken, damit ich von den Hagelſchauern ihrer Fluͤche nicht verunreinigt wuͤrde, welche ſie wie Koth auf mich herab⸗ ſchleuderte; ſo ſaß ich und wartete bis der


