Teil eines Werkes 
3. Band (1835)
Entstehung
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Allerdings loͤſeten ſich endlich meine Zweifel in dieſe Wirklichkeit auf. In meinen Gedanken ward ich mit mir daruͤber einig, daß ſieben hundert Zechinen zu etwa vierhundert andern gefuͤgt, die ich noch in meinem Beſiz hatte, eine gute Weile vorhalten konnten, auch, daß ich des Lebens eines heulenden Derwiſch muͤde waͤre. Deshalb begann ich noch ein leztes, lan⸗ ges Schluß⸗Geheul um meinem Vorgeſezten dadurch zu bezeichnen, daß ich zugegen ſey, gleich hinterher aber entfernte ich mich.

Ich eilte zum Baazar, kaufte hier und dort in einem Laden eine Weſte in einem andern einen Schwal in einem dritten einen Turban warf mein Derwiſchkleid ab, ging in's Bad, und nachdem ich einige Minuten unter der Hand des Bartſcheerers war, trat ich heraus wie ein Schmetterling aus ſeiner dunkeln Larve hervorflattert. Kein Menſch wuͤr⸗ de in dem ſtattlichen jungen Tuͤrken den un⸗ reinlichen Derwiſch wieder erkannt haben.

Ohne Verzug begab ich mich nach Conſtan⸗ tinopel, wo ich luſtig lebte und mein Geld