war ich erfreut, ihn kurz darauf laͤngs dem Fenſter fortſprengen zu ſehen.„Ach,“ rief ich,„es iſt Pierre! haͤtte ich das gewußt, ſo wuͤrde ich noch einige Fragen an ihn gethan haben.“
Dieſer mein ſehr zeitgemaͤßer Ausruf, ver⸗ fehlte ſeine volle Wirkung nicht, wie ich ſo⸗ gleich bemerkte. Wir ſezten uns wieder zur Tafel, ich ward mit vermehrter Freundlichkeit vom Markis und von deßen Bruder behandelt, als wollten ſie dadurch gut zu machen ſuchen,
daß ſie einen Augenblick meiner Rechtlichkeit
mißtrauten. Mir aber war nicht wohl zu Mu⸗ the, und ich ſah ein, daß ich im Leben nicht kluͤglicher gehandelt hatte, als bei meinem an⸗ gekuͤndigten Vorſaze, fruͤhzeitiger Abreiſe. Abends war ich allein mit Ceriſe, ſeit der empfangenen Nachricht vom Tode meines Bru⸗ ders und dem Vorgange, welcher unmittelbar folgte, hatten wir uns unwandelbare Liebe zugeſchworen; in dieſem einzigen Falle han⸗ delte ich ganz aufrichtig. Ich liebte ſie bis zum Wahnſinne und noch jezt weihe ich ihr das zaͤrtlichſte Andenken, wiewohl viele Jahre ge
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