Teil eines Werkes 
1. Band (1835)
Entstehung
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Die Natur hatte mich mit ſtets bereiter Er⸗ findungsgabe ausgeſtattet, auch wurde zu mei⸗ ner Erziehung einige Muͤhe und etwas Geld verwendet. Dem Erwerbe eines Bartſcheerers fuͤgte mein Vater den Verdienſt fuͤr Aderlaß und Zahnausziehen hinzu. Im zehnten Jahre konnte ich bereits ziemlich gut Haare ſchneiden. Die Leute ſagten von Denen, die ich unter mei⸗ nen Haͤnden gehabt hatte, ſie ſaͤhen aus als haͤtten die Ratten ihnen die Koͤpfe abgenagt; das war aber nur ein haͤmiſches Lautwerden des Neides, und mein Vater ſagte ganz rich⸗ tig:„Alles Ding muß ſeinen Anfang nehmen.“

Im fuͤnfzehnten Jahre erwarb ich mir die erſten Anfangsgruͤnde im Scheeren, nachdem ich meines Vaters guten Ruf durch die Pfunde von Fleiſch mehrentheils zerſtoͤrt hatte, die ich ſammt dem Haarwuchſe meinen Kunden fort⸗ ſchnitt—(die wiederum durch ſeine Bemerkung getroͤſtet wurden, daß„alles Ding ſeinen An⸗ fang nehmen muͤße“)— ward ich voͤllig ge⸗ ſchickt. Nun wurde ich auch hintereinander in die hoͤheren Kunſtzweige des Zahnausziehens und Aderlaßens eingeweihet. Anfangs verur⸗