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„Erinnerſt Du Dich der Reiſen des Matro⸗ ſen Sindbad?2
„Ei freilich thu ich das; er iſt der Einzige der mir im Luͤgen das Licht halten koͤnnte.“
„Nun ſieh, Seine Hoheit der Paſcha hoͤrt ſolche Geſchichten mit Entzuͤcken an, und es iſt mein Wunſch, daß Du Dich darauf vor⸗ bereiteſt, ihm Deine Reiſen zu erzaͤhlen, wie Sindbad das vor Dir gethan hat.“
„Was werde ich dafuͤr bekommen?“
„Mein Wohlwollen und meinen Schuz; zu⸗ dem wird Seine Hoheit nicht vergeßen, Dir ein ſchoͤnes Geſchenk uͤberreichen zu laßen, wenn Deine Erzaͤhlung gefiel.“
„Gut,“ ſagte Selim,„jeder Menſch der in dieſer Welt Gold hervorzubringen vermag, wird auch ſtets im Stande ſeyn, daßelbe gegen ſchlechteres Metall auszutauſchen. In meiner Muͤnze kann ich Luͤgen geſchwinder auspraͤgen, als er in der ſeinigen Zechinen; weil es alſo Dein Wunſch iſt, und weil Du mir ſagſt, es werde vor⸗ theilhaft ſeyn, nun, ſo ſteh ich ihm zu Dienſten.“
„Gut Selim, merke auf meine Weiſung, alles muß den Anſchein von Zufall haben.“


