Hoffnung, daß irgend eine Karavane ſich zei⸗ gen wuͤrde, doch ich ſpaͤhete vergebens; zur Springquelle kehrte ich zuruͤck.
So vergingen noch zwei Tage und keine Huͤlfe nahetez meine Kraͤfte ſchwanden; ich fuͤhlte mich dem Tode nahe; die Quelle murmelte, die Voͤgel zwitſcherten, kuͤhle Luͤfte umfaͤchelten meine Wan⸗ gen, und ich dachte, es wuͤrde mir beßer geweſen ſeyn, in der Wuͤſte verſchuͤttet zu werden, als in ſolch' einem Paradieſe verhungernd die Qua⸗ len eines Tantalus zu erleiden. Ich legte mich nieder um den Tod zu erwarten, denn ich hatte die Kraft nicht mehr, ſizen zu koͤnnen; als ich mich umwandte, um noch den lezten Anblick des rieſelnden Waßers zu genießen, das mein Daſeyn hingehalten hatte, druͤckte etwas Hartes gegen meine Seite. Ich glaubte, es ſey ein Stein und faßte mit der Hand hin, ihn fortzunehmen, damit ich meine lezten Augen⸗ blicke noch in Bequemlichkeit verbringe; doch fand ich keinen Stein, es war vielmehr etwas hartes in der Taſche meines Wammſes. Ich hatte keine Vorſtellung davon, was dies ſeyn koͤnne und fuͤhlte mit meiner Hand in die
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