Teil eines Werkes 
1. Band (1835)
Entstehung
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Mit einem Strome von Thraͤnen, den Wuth und Ärger ihr auspreßten verließ ſie das Gemach.

Nun da haben wir den Eigenwillen Wei⸗ ber kennen nichts anders als Widerſpenſtigkeit.

Wuͤnſcht man ſie ſollen treu ſeyn, ſo verſuchen

ſie den Betrug bei Tage und bei Nacht; ge⸗ ſtattet man ihnen ihren Wunſch, ſagt man ihnen ſie ſollen falſch ſeyn, dann weigern ſie ſich. Ich hatte alles ſo ſchoͤn angeordnet, ich wuͤrde ihnen ſaͤmmtlich die Koͤpfe abgeſchnitten, und

jeden Abend eine neue Frau gehabt haben, bis

ich eine gefunden haͤtte, die Geſchichten erzaͤh⸗ len koͤnnte; dann haͤtte ich mich erhoben und ihre Hinrichtung bis zum folgenden Tage ausgeſezt.

Muſtapha der uͤber den ſeltſamen Einfall des Paſcha in ſeinen weiten Ärmel gelacht hatte, war gleichwohl nicht wenig dadurch beunruhigt. Er gewahrte, dieſe Manie habe ihn ſo durch⸗ aus ergriffen, daß deren Folgen ihm ſogar gefaͤhrlich werden konnten, falls ſie nicht be⸗ friedigt wuͤrde. Er meinte, es wuͤrde ſich ein

Ausweg finden laßen, des Paſchas Wuͤnſche zu erfuͤllen, ohne zu ſo gewaltſamen Mitteln