Teil eines Werkes 
1. Band (1835)
Entstehung
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men des Eiſtus, einen Morgen in ſeinem vol⸗ len Glanze prangt, und am folgenden erſtor⸗ ben auf dem Boden hingeſtreckt liegt, um Nachfolgern Plaz zu machen. Wenn man von ſolchen ephemeren Geſchoͤpfen redet, mag es voͤllig hinreichend ſeyn zu ſagen:Es lebte ein Paſcha.

Wollte man fragen, auf welche Weiſe er zu ſolcher Auszeichnung erhoben worden?, ſo waͤre das eine ganz muͤßige Frage. In dieſer Welt laͤßt ſich der Vorrang uͤber unſere Mitgeſchoͤpfe nur allein dadurch erlangen, daß man Andere in der Laufbahn der Tugend oder des Laſters weit hinter ſich zuruͤck laͤßt. Ganz nach der Herrſcher Seelenſtimmung werden dergleichen treue erprobte Dienſte eines Unterthanen im Wege der Tugend oder des Verbrechens, durch Üüberſchuͤttung mit Ehrenbezeugungen belohnt, vom Koͤniglichen Anhauch wird er geadelt und kann auf ſeine ehemaligen Genoßen von oben herabblicken.

Weil die Welt ſich im beſtaͤndigen Schwunge fortdrehet, iſt das warum von weniger Be⸗

deutung. Die Ehrenſtellen werden verliehen,