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„Sehr wahr,“ ſprach der alte Tom,„geh', mein Junge, und troͤſte ſie. Komm', Frau, wir duͤrfen Andere nicht vergeßen.“
„O nein; geh', Tom, geh' und ſag' ihr, daß ſie nicht zu bald meine Tochter werden kann.“ s
Tom umhalſete ſeine Mutter und folgte mir dann in's Boot; wir ruderten gegen den Strom hinauf und erreichten bald die Putney⸗Bruͤcke.
„Tom,“ ſagte ich,„es wird am Beſten ſeyn, Du bleibſt im Boote; ich will Dich entweder holen, oder fuͤr Dich ſchicken.“
Ungern willigte Tom dazu ein, aber ich ließ keine ſeiner Gegenreden gelten und er blieb.— Im Hauſe angekommen, fand ich Marie oben im kleinen Wohnzimmer, in tiefe Trauer ge⸗ kleidet; als ich eintrat, blickte ſie uͤber den Strom hinaus; wandte ſich um, gewahrte mich und kam mir entgegen.
„Du kommſt nicht, Jakob, mir Vorwuͤrfe zu machen,“ ſagte ſie in ſehr ſchwermuͤthigem Tone;„Du biſt zu gut, um das zu thun.“
„Ich komme, Dir Troſt zu bringen, Marie, wenn's moͤglich iſt.“
„Das iſt nicht moͤglich. Sieh' mich an, Jakob. Nagt nicht ein Wurm— ein Krebs — an meinem Innern?“


