— 13— mehr, als ich vor fuͤnfzig Jahren war, und's gibt'ne Zeit fuͤr alles Ding. Ich denke den Lichter im kommenden Herbſt aufzugeben und mich am Lande feſtzuſezen; zugleich muß ich aber uͤberlegen, wie ich das am beſten einzu⸗ richten habe, alſo ſag' mir, welchen Tag willſt Du kommen.“
„Nun, ſagen wir Mittwoch.“
„Der iſt ſo guter Tag, als alle uͤbrigen; komm zum Fruͤhſtuͤck und nach dem Abendeßen kannſt Du zuruͤckkehren, wenn Du magſt; wenn nicht, ſo wird die alte Frau'ne Haͤngmatte
fuͤr Dich aufſchlingen.“
„ Abgemacht;— aber wo iſt Tom?“
„Ich weiß nicht; denke aber, er iſt zu der Tochter von Stapleton gegangen. Er beginnt jezt an Maͤdchen zu denken, doch das iſt wie Ihr alter poßierlicher Vater ſagt—„nichts als Menſchennatur.“ Wie es immer ſeyn mag, ich miſche mich darin nicht; ſie ſcheinen indeß gut fuͤr einander zu paßen.“
„Wie meynt Ihr das?“
„Nun, was gutes Ausſehen anbetrifft, da paaren ſie'mal ganz gewiß gut miteinander; doch das meyne ich nicht, ſondern will ſagen, daß er voͤllig ſo ſchlau iſt als ſie, und daß er


