gen, halben Kronen, ja groͤßeren Summen wurde von den Zuſchauern in den Teller ge⸗ worfen, wenn dieſe ſich ſchaudernd von dem entſezlichen Beiſpiele der Wirkung unaufhoͤrli⸗ chen Betrinkens abwendeten. Die Ausſtellung dauerte viele Tage, die ich bei der Koͤchin ver⸗ brachte, ihr die Keßel und Kaßerollen reini⸗ gend oder ſonſt behuͤlflich, wo ich's ſeyn konnte, und mit keinem Gedanken daran, daß meine arme Mutter ihr Levée zu meinem Beſten halte. Am eilften Tage ward die Ausſtellung geſchloſ⸗ ſen; man rief mich die Treppe hinauf zum Ei⸗ genthuͤmer, den ich in Geſellſchaft eines kleinen, ſchwarz gekleideten Herrn antraf. Dieſer war ein Wundarzt, der eine gewiße Summe Gel⸗ des fuͤr die Ueberreſte meiner Mutter, fuͤr Bett und Vorhaͤnge, Alles mit einbegriffen, gebo⸗ ten hatte. Der Werftherr war geneigt, ſich in ſo vortheilhafter Weiſe derſelben zu entledigen, glaubte ſich aber nicht berechtigt dieſen Schritt, wiewohl er zu meinem Vortheile war, zu thun, ohne zuvor mich, den geſezlichen Erben, zu befragen.
„Jakob,“ ſagte er„dieſer Herr bietet zwan⸗ zig Pfund, was ſehr viel Geld iſt, fuͤr die
8 2 ⸗ AR


