Teil eines Werkes 
1. Theil (1835)
Entstehung
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herauf, als um mir zu helfen, wenn wir unter den Bruͤcken durchſchießen mußten, oder wenn meine Kraͤfte nicht dazu ausreichten zwiſchen dem Gedraͤnge uns begegnender Schiffe klar durchzuſteuern. Die Wahrheit iſt, daß ſo

wie meine Faͤhigkeiten zunahmen, mein Vater

immer unfaͤhiger wurde, und ſeine Zeit faſt ganz in der Kajuͤte zubrachte, wo er meiner Mutter half die große ſteinerne Kruke auszu⸗ leeren. Das Weib hatte den Mann uͤberredet, und Beide waren nun ſchuldig des Genußes der verbotenen Frucht vom Wachholder⸗Baum. So ſtanden die Angelegenheiten in unſerem kleinen Koͤnigreiche, als die Kataſtrophe erſolgie⸗ welche ich jezt erzaͤhlen werde.

An einem ſchoͤnen Sommerabende ſchwammen wir ſchwer mit Steinkohlen beladen, die an des Eigenthuͤmers Werft etwas oberhalb Putney⸗ Bruͤcke geloͤſcht werden ſollten, mit Huͤlfe der Fluth den Strom hinauf; ein heftiger Gegen⸗ wind erhob ſich und war unſerm Weiterkommen ſo hinderlich, daß wir die Hoffnung verloren das Werft an dieſem Abende noch zu erreichen. Wir mogten anderthalb Meilen oberhalb der Bruͤcke ſeyn, als die Ebbe eintrat und wir ankern mußten. Mein Vater der in der Erwar⸗