Teil eines Werkes 
2. Theil (1835)
Entstehung
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— 273— „Liebt im Morgenlande nur die Jungfrau'n von Ka ſchmir, Daß mit Eigennuz ſich Neigung nicht befaße; Wißt, ganz and're Anbetung gefaͤllt uns hier, Wir vergoͤttern Jungfrau'n nicht, nur Kaße.

„Trefflich, mein guter Puck. Haſt Du mehr dergleichen?“

„Nichts Eigenes, aber gehoͤrt hab' ich, was Winterzettel am lezten Juli aͤumsfeſte unter Shakespeares Standbild ſchrieb.

„Ich habe gar nicht gewußt, daß Apollo ihn jemals begeiſterte.“

„Sie ſollen hoͤren:

„Shakespear'’s Gebein ruht unter dem Geruͤſte, Doch nimmer findet Tod hier dieſe Buͤſte;

Mag ſchnell und bald die Welt zu Ende geh'n, Noch uͤber'm Grab ſoll Shakespear's Ruhm beſteh'n.“

„Ich erſuche Sie, Herr Zinnblatt, auf meine Koſten nicht ſo ausnehmend wizig zu ſeyn,“ biß Winterzettel um ſich;„in meinem Leben habe ich keine Zeile Poeſie geſchrieben.“

„Das hat auch niemand von Ihnen geſagt, Herr Winterzettel; daß Sie dieſe Zeilen aber ſchrieben, werden Sie nicht ablaͤugnen wohen.“

II. 18

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