Teil eines Werkes 
2. Theil (1835)
Entstehung
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24.

Name noch zur Haͤlfte ausgeſprochen war brachen ihre Thraͤnen ſtromweiſe hervor und auf meine Schulter gelehnt ſchluchzte ſie. Zu uͤberfuͤlt war mein Herz, um ihre Empfindun⸗ gen nicht zu theilen mein Kummer machte ſich Luft und meine Thraͤnen miſchten ſich mit denen des zartfuͤhlenden Maͤdchens.

Als wir etwas gefaßter wurden, erzaͤhlte ich ihr Alles, was vorgefallen war, und nun er⸗ kannte mindeſtens Eine in der Welt an, daß ich mit Ungerechtigkeit behandelt waͤre. Eben hatte ich geendet, als ein Diener uns unterbrach, den die Mutter ſchickte, um Sarah zu ſich zu rufen. Sie warf ſich in meine Arme und ſagte mir Lebewohl. Sobald ich ſie losgelaßen, eilte ſie, ihrer Mutter zu gehorchen; weil ſie aber das Geld noch auf dem Tiſche liegen ſah, zeigte ſie darauf und ſagte:Dein Geld, Jakob.

Nein, Sarah, das will ich nicht anneh⸗ men. Alles wollte ich von denen entgegenneh⸗ men, die mich guͤtig behandeln, und meine Dankbarkeit wuͤrde dann immer noch zuneh⸗ men; dies aber will ich nicht annehmen ich kann nicht, und Du mußt es nicht hier lie⸗