Teil eines Werkes 
2. Theil (1835)
Entstehung
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erheben, als meine erſte und urſpruͤngliche Ab⸗ ſicht war, als Du, eine huͤlfloſe Waiſe, mir in die Haͤnde fieleſt; jezt gewahre ich meinen Ir⸗ thum. Du haſt Dich nicht nur raͤnkevoll, ſon⸗ dern auch undankbar bewieſen.

Das habe ich nicht, unterbrach ich ſehr ruhig.

Du haſt. Ich ſelber bin Zeuge Deines unverantwortlichen Betragens geweſen, welches, wie es ſcheint, mir lange Zeit verheimlicht wor den iſt; doch davon nicht mehr. Ich habe Dich als Lehrling fuͤr den Stromdienſt einzeich⸗ nen laßen und Du mußt Deine Lehrzeit jezt beendigen; erwarte aber von nun an nichts weiter von mir. Jezt mußt Du Dir Deine eigene Bahn in der Welt brechen, und ich hege das Vertrauen, Du werdeſt Dich beßern und Dich gut betragen. Fuͤr's erſte magſt Du auf den Lichter zuruͤckkehren, bis ich Dir eine An⸗ ſtellung auf einem andern Fahrzeuge verſchaffen kann, denn ich achte es fuͤr meine Pflicht, Dich dem Einfluße derjenigen zu entziehen, die Dich auf Abwege verleitet haben; mit dem alten