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ken, doch hatte er wenige oder gar keine von den Mum⸗ mereien des Papismus beibehalten. Er kopulirte, taufte und begrub, und ich glaube nicht, daß er deßwegen ver⸗ diente, in papiſtiſchen Kirchenbann gethan zu werden.
Aber ich muß hurtiger erzählen! Begleitet von acht rüſtigen und luſtig ausſchauenden jungen Männern und dem älteſten Sohne Diego's, auch mit Lebensmitteln wohl verſehen, begann ich am nächſten Morgen meine Reiſe oſtwärts.
Da ich meine Wegzeichen gehörig inne hatte, ge⸗ langten wir ohne andere Unterbrechung weiter als die, welche zum Eſſen und Raſten nothwendig war. Bald ſetzten wir über den Fluß, und Honoria lag wieder in meinen Armen. Ich zögerte ſonder Gewiſſensunruhe bei dieſer Umhalſung— Honoria war wieder meine theure, meine beſchützte Schweſter. Nicht fürder be⸗ trachtete ich ſie, als vom Schickſal und dem Böſen in mir auserſehen, die einſtige Königin eines Reiches und die Mutter eines Geſchlechtes von Halbgöttern zu werden.. Das Erſtaunen meiner würdigen Mantezumier war außerordentlich, als ſie die Schönheit meiner Schweſter erblickten, die ihnen als übermenſchlich erſchien. Sie würden niedergeknieet und Honoria⸗ angebetet haben, wenn dieſe es nicht verhindert hätte. Alle waren über die Maßen fröhlich. Jugurtha ſchnitt Kapriolen, und grinſete und ſtieß ſeine disharmoniſchen Freudentöne zur Verwunderung meiner Gefährten aus, die es be⸗ klagten, daß der Neger ſo ſchlecht Spaniſch ſprach. Auch ſeine Häßlichkeit, die eben ſo hohen Grades als die Schönheit meiner Schweſter war, fiel ihnen nicht wenig auf.
Inzwiſchen bewirtheten wir ſie nach beſtem Vermö⸗


