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Die Ansiedler in Canada / von Capitän Marryat ; nach dem Englischen bearbeitet von Ludwig Hauff
Entstehung
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den Schlag dankbar empfangen haben würde, aber ich erinnerte mich meines theuren Onkels, meiner Tante und entſchloß mich, um Ihrer willen Las Aeußerſte zu thun; ich that es, lief aber nicht länger als eine Stunde; denn zuletzt konnte meine Natur dieſe Anſtrengung nicht mehr ertragen, und ich fiel bewußtlos nieder.

Meine arme Mary! rief Emma.

Ich dachte oft an Dich, meine theure Schweſter, verfetzte Mary, ſie küſſend.

Es muß lang geweſen ſeyn, bevor ich wieder zu mir kam, fuhr Mary fort,denn ich ſah, daß die Indianer geſchäftig waren, eine Art Tragbahre zu flech⸗ ten; ſobald dieſelbe fertig war, wurde ich darauf ge⸗ legt, und an einer Stange, welche zwei auf ihren Schultern trugen, ſchaukelnd fortgebracht. Es that auch ſehr Noth, daß dieſer Tag mir erträglicher gemacht wurde, denn meine Füße waren in einem gefahrdrohen⸗

den Zuſtande und machten mir viele Schmerzen. Nachts

blieben wir an einem Flüßchen und ich ſtellte meine Füße zwei bis drei Stunden in das Waſſer, welches die Ent⸗ zündung etwas mäßigte, und dazu beitrug, daß ich etwas ſhlafen konnte. So trugen ſie mich noch einige Tage, als mir befohlen wurde, wieder zu gehen. Ich that es zwei Täge und befand mich wieder in dem vorigen Zuſtande. Es wurde nun wieder eine Trag⸗ bahre gemacht, und ich wurde bis zu den Wohnungen der zornigen Schlange und ſeiner Horde getragen. Was von nun an ſich zugetragen, haben Sie ſchon von Alfred gehört. 4

Als Mary ihre Erzählung geendet hatte, ſetzten ſie ſich zum Abendeſſen nieder, und es iſt nuͤr noch zu bemerken, daß Herr Campbell nicht verfehlte, vor dem Schlafengehen dem Allmächtigen ſeinen Dank für ihre Erhaltung darzubringen. Am nächſten Morgen erwach⸗ ten ſie alle geſund und wohlbehalten. Martin kam zei⸗

tig mit der Erdbeere in das Haus, ſeine Wunde war

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