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ſie bei friſchem Winde und günſtigem Wetter ab. Der Convoi war nun auf 120 Segel angewachſen.
Wir müſſen während der Ueberfahrt nach Quebec Herrn und Mrs. Campbell nebſt Familie verlaſſen und Alfred auf den Portsmouth folgen.
Mehrere Tage war das Wetter günſtig, obgleich der Wind nicht immer gut war. Der Convoi blieb in der beſten Ordnung, der„Kaufmann von London“ fuhr⸗ nie von dem Portsmouth weg und Alfred brachte, wenn er nicht auf der Wache oder ſonſt beſchäftigt war, einen großen Theil ſeiner Zeit damit zu, das Schiff durch
ſein Fernglas zu beobachten und die Bewegungen ſei⸗
ner Couſinen und der übrigen Familie zu bewachen. Am Borde des„Kaufmanns von London“ war man auf eine ähnliche Weiſe beſchäftigt, und oft flatterte ein Sacktuch als Zeichen des Grußes und der Erkennung. Als ſie endlich an die Sandbänke von Neufundland kamen und in einen dichten Nebel ſich eingehüllt befan⸗ den, da feuerte das Kriegsſchiff fortwährend Kanonen ab, um den Kauffahrern zu zeigen, in welcher Richtung ſie zu ſegeln hätten, und die Kauffahrteiſchiffe läuteten ihre Glocken, um ſich nicht aneinander ſtießen. Der Nebel hielt zwei Tage an, und er währte da noch, als die Geſellſchaft am Bord des„Kaufmanns von London,“ gerade als ſie beim Mittageſſen in der Cajüte ſaß, einen Lärm und ein Geräuſch von dem Decke her hörten. Capitän Wilſon ſprang haſtig auf, und bemerkte, daß ſein Schiff von einem franzöſiſchen Caper geentert worden ſey, daß dieſer Mannſchaft darauf geworfen und Beſitz ergriffen habe. Es war hier nicht zu helfen und er konnte nichts anders thun, als in die Cajüte gehen und ſeine Paſſagiere in Kenntniß ſetzen, daß ſie gefangen ſeyen. Der Schrecken, den ſie bei dieſer Nach⸗ richt empfanden war ſo groß, als man ſich denken kann; aber Klagen und Thränen waren hier nutzlos. Eins war gewiß, daß dieſe Nachricht ſie des Appetits zu dem
gegenſeitig zu warnen, damit ſie


