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Alfred war bald am Borde des Portsmouth. Hier waren mehrere ſeiner alten Kameraden auf dem Halb⸗ verdeck und bewillkommten ihn herzlich, was ihm eine große Freude verurſachte. Schnell ſandte er nun eine Botſchaft an den Stevard und ließ bitten, daß ihn Ca⸗ pitän Lumley ſprechen möge, worauf unmittelbaͤr die Weiſung erfolgte, er habe ſich in die Cajüte zu ver⸗
fügen.
„Gut, Herr Campbell,“ ſagte Capitän Lumley „wenn Sie ſich auch erſt zuletzt mit uns vereinigen, 4 iſt es doch beſſer als niemals. Sie kommen gerade noch recht, ich habe ſchon gedacht, Sie wollten auf die einfältige Grille der Ihrigen eingehen, von der Sie mir in Ihrem Briefe ſagten, und wollten den Dienſt gerade da verlaſſen, wo ſich Ihnen eine ſo herrliche Ausſicht auf Beförderung darbietet. Was konnte die⸗ ſen Gedanken in Ihrem Kopf erzeugen?“
„Nichts, Sir,“ entgegnete Alfred,„als meine
Pflicht gegen meine Aeltern; es iſt ein ſehr trauriger Schritt für mich, doch ich bitte Sie, zu urtheilen, ob ich anders handeln kann.“
Alfred ſetzte nun dem Capitän Lumley Alles das auseinander, was ſich ereignet hatte, den Entſchluß, welchen Vater und Mutter gefaßt hatten und der ihn an den Bord des Holzſchiffes brachte, um mit dieſem ſeiner neuen Beſtimmung entgegen zu gehen.
Capitän Lumley hörte Alfreds Erzählung ohne Unterbrechung an, und ſagte dann nach einer Pauſe:
„Ich denke, Sie handeln recht, mein Junge, und ich muß Sie ehren; wohin Sie auch gehen mögen, ich zweifle nicht, daß Ior Muth und Ihr Schutz von der
größten Bedeutung ſeyen; es iſt Schade, daß Sie jetzt
den Dienſt verlaſſen ſollen. 2
aber... „Aber Sie opfern ſich ſelbſt, ich weiß das, jich be⸗ wundere den Entſchluß Ihres Vaters und Ihrer Mut⸗
⸗
„Ich fühle das innig, Sir, ich verſichert Sie,


