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ein günftiger Wind die Segel ſchwellte und daß ſie durch den britiſchen Kanal flogen.
Der„Kaufmann von London“ ſegelte nach Cork, wo das nordamerikaniſche Convoi ſich ſammelte. Zu der Zeit, von welcher wir ſprechen, hatte der Krieg zwiſchen dieſem Lande und Frankreich begonnen, wel⸗ ches unter allen Schrecken der Revolution litt. Bei ihrer Ankunft in Cork erholte ſich unſere Geſellſchaft etwas von der Seekrankheit, welcher alle von ihrer Einſchiffung an unterworfen waren. Sie warfen hier den Anker neben mehr als hundert andern Kauffahrtei⸗ Schiffen, unter welchen man die ſtolzen Maſte und Segel eines großen Schiffes von fünfzig Kanonen und zwei ſchlanke Fregatten bemerkte, welche beſtimmt wa⸗ ren, ſie nach ihrem Beſtimmungsorte zu begleiten.
Der übrige Theil der Geſellſchaft, welcher immer noch litt, zog ſich bald zurück, aber Alfred blieb auf
dem Decke, und indem er auf die Bruſtwehr des Schiffs
ſich lehnte, waren ſeine Augen und ſeine Gedanken un⸗ abläſſig auf die flatternden Wimpeln der Kriegsſchiffe gerichtet, und eine Thräne rollte über ſeine Wangen, als erinnere er ſich daran, daß er ſeiner Lieblingsbe⸗ ſchäftigung nicht mehr folgen dürfe. Das Opfer, wel⸗ ches er ſeiner Familie brachte, war unſtreitig groß. Früher hätte er leicht darauf verzichtet, als er noch nicht wußte, daß es ſo ihm gefalle. Er hatte ſeinem Vater nicht erzählt, daß er das Lieutnantsexamen be⸗ ſtanden hatte, bevor er in Portsmouth belohnt wurde, und daß ſein Capitän, welcher wahrhaft väterlich gegen ihn geſinnt war, ihm verſprochen hatte, daß er bald im Dienſte befördert werden ſolle. Er hatte ihm nicht erzählt, daß all' ſein Wünſchen, all' ſein tägliches Hof⸗ fen, das angelegentlichſte Sehnen ſeines Lebens das war, eine Capitänsſtelle zu bekommen, und eine ſchöne . zu commandiren, und daß dieſes durch das Opfer vernichtet worden ſey, welches er ihm und ſei⸗ nem Wohle gebracht. Er hatte dieß Alles in ſich ver⸗
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