Teil eines Werkes 
1. Theil (1830)
Entstehung
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tauſendmal getoͤdtet haͤtte, wenn nicht das Wohlwollen, womit Ew. Majeſtaͤt mich beshien, mich noch an das Leben feſſelte.« ꝛc.

Der Tod des Prinzen von Wales, aͤlteſten Sohnes Georgs II. und muthmaßlichen Erben des engliſchen Thrones, machte einiges Aufſehen in Verſailles. Man ſagt, dieſer Prinz habe keine von den ausgezeichneten Eigenſchaften beſeſſen, die durch ihren Glanz taͤuſchen, aber die, welche ihn perſoͤnlich gekannt haben, fanden an ihm gruͤndlichere Tugenden; ein gutes, mitleidiges Herz, eine zaͤrtliche und liebevolle Seele; gefaͤlliges und einnehmendes Betragen; voll Wohlthaͤtigkeitsliebe und

entfernt, Boͤſes zu thun, das war ſein vorzuͤglichſtes.

Gemuͤth; mit einem Worte ein Prinz, dazu geſchaffen, ein Volk gluͤcklich zu machen. Er hatte ſich mit einer

deutſchen Prinzeſſin vermaͤhlt, die wuͤrdig war, an ſeiner

Seite den Thron zu beſteigen. Ich habe oft das Schickſal dieſer Fuͤrſtin beklagt, ohne ſie zu kennen. Mit einem Male einen geliebten Gemahl und eine maͤchtige Krone zu verlieren, das ſind Wechſelfäͤlle, zu deren ſtandhafter Ertragung eine erhabene Seele gehoͤrt.

Dieſer Tod verurſachte eine Veraͤnderung in den Staatsangelegenheiten. Frankreich hatte gluͤckliche Hoff⸗ nungen von der Zeit gehegt, wo jener Prinz zur Re⸗ gierung gelangen wuͤrde. Er lebte mit dem Koͤnige Georg nicht im beſten Vernehmen; der Sohn war oft den Abſichten des Vaters entgegen, ſie ſahen und ſpra⸗ chen ſich nur ſelten. Dieſer Umſtand ließ hoffen, daß ein Prinz, der dem gegenwaͤrtigen Syſteme ſo abhold war, dem Bourbonſchen Hauſe weniger zuwider ſein

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