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zur Romantik; ich verhöhnte einige meiner poetiſchen Kame⸗
raden, die gegenwärtig als Größen auf dem Parnaß her⸗ voorragen. Das grüne Erin mit ſeinem Schmuz und ſeiner Bettelhaftigkeit lockte mich nicht. Ich verſchob denn auch den Beſuch Irlands bis zu guter letzt und machte es um⸗ gekehrt wie die Kinder, die den Genuß des Liebſten ſich bis zum Schluß verſparen und allerdings dabei gewinnen. Die Erinnerung des Schönen wird nicht verdrängt von anderen neuen Eindrücken; bleibt daher länger haften. Umgehen durfte ich Irland nicht, denn mein Vater führte ein eiſernes Scepter. Ich danke ihm das noch jeden Tag, und mein Gehorſam hat mir in allen Dingen, wie auch bei dieſer Reiſe, treffliche Früchte getragen. Ich kam während der Oſtertage in Belfaſt an. Es war die erſte große Stadt, die ich in Irland ſah. Die Jahreszeit war nicht geeignet, die Gegend in ihrer wirklich reizenden Eigenthümlichkeit kennen zu lernen; dennoch beſiegte dieſe, obgleich nicht voll⸗ ſtändig entfaltet, mein Vorurtheil. Die poetiſche Saite in meinem tiefſten Innern ward wunderbar berührt.“
„In Belfaſt waren Briefe für mich angekommen bei einem mir durch einen Geſchäftsfreund empfohlenen Hauſe. Ich ließ, ermüdet von der Reiſe, mir dieſe holen. Sie wur⸗ den mir nicht durch den Gaſthofsdiener, ſondern von einem alten Comtoirbedienten überbracht, der zu gleicher Zeit eine Einladung für mich hatte. Eine ſolche Einladung war mir keineswegs etwas Unerwartetes, Neues. Die weitverzweig⸗ ten Handelsverbindungen meines Vaters öffneten mir Thür und Thor ſeiner ihm oft ganz fernſtehenden Geſchäftsfreunde. Die Aufnahme überall, möglichſt höflich, war faſt immer
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