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Andere von Euch ein Beiſpiel an dem treuen Sohn, an dem verſtändigen und liebevollen Bruder.
Paddy hat nicht nöthig, die ſeiner Obhut anvertrauten Geſchwiſter mit ängſtlicher Sorgfalt zu überwachen, dennoch läßt er ſie nicht aus den Augen. Eine Stutzuhr gehört, wie Ihr bereits wißt, nicht zu den Schätzen, welche Bethy beſitzt; auch verkündet keine Turmuhr oder Glocke mit ihren hellen Schlägen die raſchen Schritte der Zeit. Die Sonne, die Gewohnheit oder die Regelmäßigkeit der Lebensweiſe, die, nie von außen geſtört, ſich in gleicher Form von Tag zu Tag wiederholt, läßt dieſen Mangel nicht fühlen. Gewiß ſieht man Paddy ungefähr eine halbe Stunde, bevor er ſeine Mutter zur Mittagsmahlzeit erwartet, mit einer Schüſſel Kartoffeln an den nahen Bach gehen, ſie waſchen, dann in den Keſſel thun und das Feuer auf dem Herde ſchüren. Iſt dieſes Geſchäft vollbracht, ſo wird der Tiſch ſo weit beſtellt, als es nöthig und möglich iſt; dann aber wandelt er, an jeder Hand eine der kleinen Schweſtern, nochmals an den klaren Bach, wäſcht ſich und ihnen Geſicht und Hände und ſpült die ſchneeweißen nackten Füßchen bis zu den rundlichen Knieen hinauf in den Wellen ab. Ein Büſchel ausgerauften Graſes oder ein Blatt der mächtigen Waſſerpflanzen genügt, ſie abzutrocknen und erweiſt ſich grade ſo zweckmäßig als das feinſte Damaſthandtuch. Fünfzig Schritte von ihrer Hütte kommen regelmäßig drei rothwangige Kinder der heimeilenden Mutter entgegen. Aller Augen glänzen denen der Mutter begegnend voll Freude, und das Erſte, was Paddy thut, iſt, daß er der Mutter den kleinen Toby ab⸗ nimmt, der m auch lachend ſeine Aermchen entgegenſtreckt. 4


