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Die weiße Rose : Roman aus der englischen Geschichte / von August Maquet ; aus dem Französischen von Georg Jäger
Entstehung
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als wollte er dieſen unausſprechlichen Schmerz her⸗ ausreißen. Er antwortete nicht.

Du willſt, nicht wahr? fuhr ſte fort;Du willſt, daß es lebe?

Ich will nicht, daß mein Sohn Perkin Warbeck heiße! rief er mit einem ſchrecklichen Ausbruch.

Aber ſte werden ihn tödten, ſag' ich Dir.

Er wird ſterben als Herzog von York, wie ſein Vater.

Er gehört mir, und ich werde ihn retten, Dir zum Trotz! rief ſie in wahnſinniger Verzweiflung.

O! hob Richard mit tiefer, von majeſtätiſchem Zorn ſchütternder Stimme wieder an,wenn Du Dich erniedrigen könnteſt, Katharina, um den Preis von Deiner und Deines Kindes, um den Preis meiner eigenen Ehre, für Euch beide das Leben zu er⸗ betteln, ſo waͤreſt Du das elendeſte, das verworfenſte aller Geſchöpfe; du hätteſt an Feigheit und Schmach dieſen Warbeck, den man aller möglichen Verbrechen anklagt, noch übertroffen. Meine Chre iſt koſtbar, Katharina; ich ſterbe, auf daß mein Sohn als Prinz, als König geboren werde. Du biſt Prinzeſſin und Königin kraft meines Lebens, Du wirſt es bleiben kraft meines Todes. O! vergiß es nicht, Katharina, ich bin ein York. Mit meinem letzten Seufzer noch werde ich dieſen Namen nennen. Kann ein Menſch unglücklicher ſein als ich? Ich hatte drei Beweiſe, drei Zeugen für mich: Kildare er iſt todt; Fryon, der zuerſt mich erkannte Heinrich VII. hat ihn ge⸗ tödtet; meine Mutter ich fand in Bermondsey nur ihren Sarg. Habe Mitleid mit meinem Unglück; der Himmel hat mir bisher unerhörte Qualen auferlegt.