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ſich drängten, klangen ſte ihr, wie die vernehmliche ffenbarung einer übernatürlichen Stimme.
„Das Kind iſt noch am Leben,“ wiederholte ſie leiſe, verſunken in jene Traumgedanken, welche ein kalter Alpenhauch, wie die andern Klänge und Düfte, ſchnell verwehte.
„Dieſer Jüngling iſt wunderbar ſchön,“ ſagte hierauf die Dame mit lauter Stimme.„Was iſt ſein Name? Sein Stand? Seine Familie?“
„Das gerade ſollte ich erfahren, wie dieſe Stören⸗ friede kamen,“ murmelte der Wollhändler zwiſchen den Zähnen..
Zebäus nahm ſein ſanfteſtes Lächeln vor:
„Gnädige Frau,“ ſagte er,„ſeine Familie gehört dem großen Handel an, dem Geld⸗ und Waaren⸗ geſchäft.“
Eine verächtliche Falte zog ſich zwiſchen den chwarzen Augbraunen der Hoheit zuſammen.
„Sein Name ſteht mit allem Recht in hoher Achtung... Madame hat vielleicht von dem be⸗ rühmten Warbeck ſprechen hören?“.
„Von Warbeck!— dem Juden?“ rief die Dame.
„Getauft, bekehrt!“ kreiſchte Zebäus mit katzen⸗ hafter Schmiegſamkeit, die aber doch den ſeinem Geſicht unzerſtörbar aufgeprägten Ausdruck nicht verwiſchen konnte. Warum laſſen aber auch die krumme Naſe und die Fuchsſchnauze ſich nicht be⸗ kehren?!
„Warbeck, von Tournai?“ fragte die fremde
ame weiter.
„Ganz richtig, Madame.“
„ Und dieſer Jüngling iſt ſein Sohn?


