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„Wie er die Erzählung vom Unglück des Hauſes York hörte?“
„Ja.“ 4
„Führt mich zu dieſem Jüngling, ich will ihn ſehen.“
Zebäus wußte vor Angſt nicht mehr, nach welcher Seite ſich wenden, fand aber doch endlich mit ſeinen verſtörten Augen den Leitſtern, das Wachfeuer. Er ſchritt voran, der weiße Zelter ihm nach und wie der Huf des apokalyptiſchen Roſſes erklang auf dem Fel⸗ ſen der ſpröde, nervige Hufſchlag.
Natürlich war die ganze Karawane furchtſam und ehrerbietig der Dame aus dem Weg gegangen, die unterdeſſen von ihrem kriegeriſchen Gefolge, die Büchſe in der Seite und die Lanze in der Fauſt er⸗ wartet wurde..
Nur jener Ritter, der erſte Führer des Gefolges, ſtieg ab und begleitete ſte zu Fuß nach der Stelle, welche Zebäus denn auch bald erreichte.
Da lag auf ſeiner Streu von Blättern und duf⸗ tendem Gezweig der junge Mann, noch überwältigt von der ſchrecklichen Kriſis, und hatte, von Leiden erſchöpft, die Augen zu, die Zähne geſchloſſen, wie ein Todter. Zebäus nahm ſofort einen harzigen Brand aus dem Feuer, und, über ſeinen Herrn ſich beu⸗ gend, beleuchtete er deſſen bleiches Geſicht, ſo daß die Dame dieſes Schauſpiel betrachten konnte, was ſie nicht ohne Mitgefühl zu thun ſchien.
Nichts ſchöneres, in ſeiner düſtern Poeſte, als dieſe in Schatten getauchte Stirn, als dieſe ſtolzen, wie aus weißem Marmor gehauenen, feinmodellirten


