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Herzensschulden : Roman / von Auguste Maquet ; aus dem Französischen von Dr. Gottlob Fink
Entstehung
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ihr Geſicht, öffnete aber ihr Herz und ihre Ohren. Die Schlinge war gelegt; das Scharmützel begann.

III.

Ich werde ihn anſpornen zu glänzen,

hatte die Baronin zu dem Vater geſagt..

I Dieſer harrte ohne Gemüthsbewegung dem Augen⸗ blick entgegen, wo ſein Sohn glänzen würde. Ein Whiſt währt nicht ewig. Herr von Bierges, der ſich einige Minuten, nachdem Armand zu der Gebieterin des Hauſes getreten war, frei ſah, trat jetzt eben⸗ falls näher.

Er blieb abſichtlich in der vierten Reihe der Her⸗ ren, die dieſe Gruppe umgaben, ſtehen, und ſein Ge⸗ ſicht, das mit Spannung ein Zeichen von Madame Chaudray zu erhaſchen ſuchte, ſchien zu der Gönnerin

zu ſagen:Sie ſehen, daß ich mein Wort halte und daß ich Armand nicht einmal einen Blick zu⸗ werfen kann. 1

Da die Baronin Alles zum Gelingen ihrer Probe in Bereitſchaft geſetzt ſah, ſo ging ſie ohne Weiteres auf ihr Ziel los. Fräulein Dampmesnil, die auf

einer Cauſeuſe ſaß, welche an den Stuhl der Baro⸗ nin angelehnt war, konnte von Armand nicht bemerkt weerden, wohl aber ihn vortrefflich hören; Armand, der ſeinen Ellbogen auf den Winkel des Kamins geſtemmt hatte, blieb ſtehend den Blicken ausgeſetzt, ohne daß eine einzige ſeiner Geberden, eine einzige Schattirung ſeiner Phyſiognomie dem jungen Mäd⸗ 4 cen entgehen konnte, deren indiſcher Fächer, aus