Alles wieder wie fruͤher; was geſchehen iſt, iſt geſchehen; er hat ſeine Strafe auf Erden erlitten.“
„Nein, Renzo/ nein; Gott will nicht, um ſeine Barm⸗ herzigkeit zu uͤben, daß wir unrecht handeln; laß ihn wal⸗ ten; unſre Pflicht iſt das Gebet. Wenn ich alſo in jener Nacht umgekommen waͤre, ſo haͤtte ihm Gott nicht verzei⸗ hen amnens und da ich nicht ungteammem da ich befreit worden. A
3„Aber s Mutter⸗ die arme Aaneſen die mir iß mer ſo wohl gewollt, die ſo ſorgſam uns als Mann und Weib zu ſehen trachtete, hat ſie Dir nicht auch gefagt, daß Du Dich von einem verkehrten Gedanken regieren laͤßt? Wie ſie Dich auch ſchon in andern Dingen zurecht gewieſen hat, ene in bzelene Stuͤcken dentt ſte verſtande ger als Du..—
„Meine Mutter! Sol meine Mutter mir zur Ver⸗ letzung eines Geluͤbdes rathen? Nenfu Du aEiſ nicht bei Dir!⸗4 ar
„Ei, ſoll ich Dios fageha⸗ ſprach Reuzo.„Ihr Maͤdchen koͤnnt dergleichen Dinge nicht begreifen. Pater Criſtoforo hat mir geſagt, ich ſoll zuruͤckkommen, und ihm Beſcheid bringen, ob ich Dich gefunden habe. Ich geh. Wir wollen ihn hoͤren, und was er ſagen wird..,
„Ja, geh' zu dem heiligen Mann; ſag' ihm, daß ich fuͤr ihn bete, er moͤge auch fuͤr mich beten, ich hab's ſo noͤthig! Aber um des Himmels Willen, beim Heil unſrer Seelen bitt ich Dich, komme nicht wieder her, mir weh zu thun, und mich... zu verſuchen. Vater Criſtoforo wird Die die Gachs aus einander zu ſeben wiſſen/ und


