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er auch den Eheleuten auf das Freundſchaftlichſte. Geruͤhrt
und ergriffen fanden alle Drei keine Worte, um die Huld⸗ ſeligkeit eines ſolchen Herrn zu erwiedern.
inund Eure Mutter iſt huchn nicht angeeunans
fragte der Pfarrer. wif n nadun rinnee
mMeine Mutter“ jrief Lucha. Daoruf. erfuhr ſi ſi e von ihm, daß er auf die Sorgfalt und den Befehl des Erzbi⸗ ſchofs nach Agneſen geſchickt habe. Das Maͤdchen bedeckte die Augen mit dem Taſchentuche, und weinte aus vollem Herzen; der Pfarrer war bereits wieder hinaus gegangen, als ihre Thraͤnen noch eine ganze Zeit hindurch floſſen. Nachdem endlich die ſtuͤrmiſchen Bewegungen, welche dieſe Rachricht erregt hatte, ruhigeren Vorſtellungen zu weichen angefangen, erinnerte ſich die Arme⸗ daß dieſe jetzt ſo nahe Befriedigung, ihre Mutter wieder zu ſehen, eine
Befriedigung, zu welcher wenige Stunden vorher die Hoff⸗
nung ſich nicht erheben durfte, in den Augenblicken der
Angſt gleichfalls ein Punkt ihres Gebetes, gleichfalls eine
Bedingung bei dem Geluͤbde geweſen. Laß mich gerettet
zu meiner Mutter wiederkehren, hatte ſie geſagt, und dieſe
Worte klangen ihr in der Erinnerung jetzt deutlich wieder. So befeſtigte ſie ſich denn mehr als je in dem Vorſatze, ihrem Verſprechen getreu zu bleiben, und warf ſich von Neuem, und bitterer noch, die Reue vor, der ſie ſe einen Augenblick Raum geſtattet.
Agneſe war wirklich, da man hier von ihr ſprach⸗ nur eine kleine Strecke Weges noch entfernt. Wie der guten Frau bei einer ſo unerwarteten Einladung zu Muthe ge⸗
weſen, laͤßt ſich leicht denkenz die unvollkommene und
nothwendigerweiſe verworrene Nachricht von einer voruͤber⸗
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