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kung zu thun iſt; Manche, durch Freundſchaft und beſon⸗
dere Vorliebe fuͤr die bedrohten Perſonen bewogen, Manche ohne einen andern Beweggrund als eine fromme angebo⸗ rene Scheu vor dem Blute und vor gewaltſamen Schritten. Der Himmel ſchenke ihnen ſeinen Segen! In beiden ein⸗ ander entgegengeſetzten Theilen bewirkt die Gleichfoͤrmig⸗ keit der Wuͤnſche, ohne daß eine Uebereinkunft vorherge⸗ gangen, eine augenblickliche Eintracht bei den Schritten, die gethan werden ſollen. Die Maſſe, der Laͤrmſtoff des Aufruhrs, iſt ein ungleichartiger Zuſammenfluß von Men⸗ ſchen, welche mehr oder weniger in unzaͤhlbaren Abſtufun⸗ gen ſich zu der einen oder der andern Seite neigen; etwas heißkoͤpfig, etwas ſchurkenhaft, etwas zur ſogenannten Ge⸗ rechtigkeit, was ſie darunter verſtehen, geneigt, auch wohl luͤſtern, an einem garſtigen Streiche ihr Auge zu weiden, be⸗ reit zur Wildheit wie zum Mitleiden, zur Vergoͤtterung wie zur Verfluchung, je nachdem ſich die Gelegenheit darſtellt, die eine oder die andre Empfindung mit voller Gewalt wirken zu laſſen; jederzeit ſehnen ſie ſich danach, etwas Auffallendes zu hoͤren und zu glauben, muͤſſen immer ſchreien, und hin⸗ ter irgend Einem her ihren Beifall oder ihren Unwillen ſtuͤrmiſch zu erkennen geben. Er lebe und er ſterbe! dieſe
beiden Worte fuͤhren ſie am liebſten im Munde; wer ſie nur erſt uͤberredet hat, daß irgend wer nicht geviertheilt z3u
werden verdient, der bedarf nicht vieler Worte, um ſie zu uͤberzeugen, daß dieſer Mann werth ſey, im Triumphe durch die Straßen getragen zu werden; ſie ſind handelnde Mit⸗
glieder, Zuſchauer, Werkzeuge und hindernde Gegner, je
nachdem der Wind blaͤſt; giebt ihnen Niemand weiter Worte an die Hand ſo bequemen ſie ſich ſelbſt zum Still⸗ ſchweigen; ſie laſſen ihre Vorſaͤtze fahren, ſobald es an Auf⸗


