Teil eines Werkes 
2. Theil
Entstehung
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25 naͤhme man einen bloßen Vorſatz an.Zum Speicher⸗ vogt! zum Speichervogt Das war der einzige Ruf⸗ der ſich unterſcheiden ließ. Und ſo ſetzte ſich der Haufe mit einſtimmiger Wuth gegen die Straße in Bewegung, wo das Haus ſtand, deſſen in ſo ungluͤcklichem Augenblicke Erwaͤhnung geſchehen.

* 3 Zweites Kapitel.

Der ungluͤckliche Amtsvogt der oͤffentlichen Speicher hatte eben ein unerbauliches Mahl gehalten, und verdaute das altbackene Brodt, welches er mit trauriger Eßluſt zu ſich genommen; er erwartete in reger Spannung, welch ein Ende dieſer Wetterſturm nehmen wuͤrde, war aber weit entfernt, ſich den Argwohn anwehen zu laſſen, daß er mit ſo entſetzlicher Wuth ihm auf das eigene Haupt da⸗ herſtuͤrzen koͤnne. Ein oder der andre Hausfreund lief dem Schwarm ſpornſtreichs voraus, und meldete die Gefahr, die ſich nah und naͤher waͤlzte. Die Diener, von dem Laͤrmen vor die Thuͤre gelockt, ſchauten verzagt die Straße entlang nach der Gegend, aus welcher das Getuͤmmel naͤ⸗ her ruͤckte. Waͤhrend ſie Nachrichten anhoͤren, ſehen ſie den Vortrab ſchon erſcheinen; in aͤngſtlichſter Eile wird die Kunde dem Hausherrn uͤberbracht, und waͤhrend dieſer auf die Flucht, auf die Art der Flucht denkt, uͤberlaͤuft ihn ſchon ein Zweiter, und meldet ihm, es ſey zum Flie⸗ hen zu ſpaͤt. Kaum haben die Diener noch Zeit, die Thuͤre zu ſchließen. Sie ſchieben die Balken vor, ſenken die Stuͤtzeiſen ein, und ſtuͤrzen fort, um auch die Fenſter wohl