Teil eines Werkes 
2. Theil
Entstehung
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F.

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dieſer Verordnung hingegen wachte die Menge; ſie ſah ih⸗ ren Wunſch endlich in ein Geſetz verwandelt, und wollte dieſe Fuͤgung nicht zum Scherz eingetreten wiſſen. Sie ſtroͤmte zu den Baͤckereien, forderte Brodt zum anbefohle⸗ nen Preiſe, und forderte es mit dem Blick der Entſchloſ⸗ ſenheit und der Drohung, welchen Leidenſchaft, Gewalt und Befugniß zugleich unterſtuͤtzen. Ob die Baͤcker ein Zetergeſchrei erhoben, bedarf keiner Frage. Die Aermel be⸗ ſtaͤndig zur Arbeit aufſtreifen, mit eiligem Eifer den Teig kneten, in den Ofen hinein ſchieben und wieder heraus⸗ nehmen denn das Volk, welches bei dem Allen dunkel empfand, wie gewaltſam die Sache, belagerte unablaͤßlich die Oefen, um aus der voruͤbergehenden Gluͤckſeligkeit ſei⸗ nen Vortheil zu ziehen wie ein Tageloͤhner ſich's ſauer werden laſſen, und bis zur Erſchoͤpfung ſich abarbeiten, um am Ende Schaden davon zu tragen Jeder ſagt ſich leicht von ſelbſt, welch eine Miene die Baͤcker dazu machen mußten. Doch von der einen Seite drohte die Obrigkeit mit Strafen, von der andern draͤngte und laͤrmte das Volk bei jeder Zoͤgerung, wenn Einer von ihnen, es zu befriedigen, Umſtaͤnde machte; es ſchimpfte und verhieß in dumpfer Em⸗ poͤrung eine ſelbſtgenommene Gerechtigkeit, die verfaͤng⸗ lichſte, ſo auf Erden zu finden; es war alſo an keine Er⸗ loͤſung zu denken, man mußte backen, vor dem Ofen ſtehen und verkaufen. Um ſie indeſſen im Drang ihrer Arbeit bei Muth zu erhalten, reichten die ſtrengen Gebote, reichte die Furcht, welche ſie ſchrecken ſollte, nicht hin; es erfor⸗ derte auch die Fortdauer ihrer eigenen Kraͤfte, und wenn die Umſtaͤnde noch eine Zeitlang dieſelben blieben, ſo konn⸗ ten ſie nicht weiter. Fortwaͤhrend beklagten ſie ſich uͤber