Teil eines Werkes 
1. Theil (1821)
Entstehung
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252 Zerſtreuungen fehle es ihm ſo ſehr, daß, als er, was man ihm kaum glauben werde, einmahl ſich in der Umgegend der Stadt, die ſehr mahleriſch ſey, habe umſehen wollen, die Gendarmen ihm gerathen haben, ſolches zu unterlaſſen, indem man nicht ſicher vor Raͤubern ſey, und dieſes Volk ge⸗ rade auf Polizey⸗Commiſſaͤre, denen ſie ohne wei⸗ teres den Dolch in die Bruſt ſtoßen, ganz vorzuͤg⸗ lich Jagd machen. Solcher Gefahr habe er ſich nun freylich nicht bloß ſtellen wollen, und ſey da⸗ her jetzt fuͤr immer auf den Aufenthalt in ſeinem eigenen Hauſe beſchraͤnkt. Deſto groͤßere Freude habe ihm die Ankunft der Herren Aufſeher vom Ge⸗ nie⸗Weſen verurſachen muͤſſen, und deſto ſchneller ſey auch die Gelegenheit, mit ihrer Bedeckung zu reiſen, von ihm benutzt worden, um friſche Luft zu ſchoͤpfen, und uns allen ſeine Aufwartung zu machen. Das Commiſſaͤrchen, voller Freude, ſich mit Franzoſen aus Frankreich, wie er uns zu nen⸗ nen beliebte, zuſammen zu finden, ermangelte

nicht, an unſerm Waldfruͤhſtuͤcke Theil zu nehmen. Bey der Tafel der Mann, ſprach und lachte,

als waͤre er in einer Kneipe der Boulevards, un als haͤtte es kein Velletri und kein Raͤubervolk 1 mahls auf dem Erdboden gegeben.

Gern haͤtte ich in dieſer hehren Einſamkeit mich laͤnger verweilt; allein ich mußte meinen Reiſage⸗ faͤhrten folgen, mußte mit ihnen durch den Fuß⸗