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das Werk eines Augenblicks: immerhin aber kann man einer ſolchen Veraͤnderung als bevorſtehend ge⸗ denken, weil ſie durch die Umſtaͤnde herbeigerufen wird. Etwas, das jetzt ſchon, als neu hervorgegan⸗ gen aus jenem Wechſel der Dinge, ganz deutlich be⸗ merkt wird, iſt eine, in Italien vormahls nicht ge⸗ kannte, zur Stunde aber bereits ſehr weit verbrei⸗ tete Claſſe von Menſchen, die ſich ſowohl in wiſſen⸗ ſchaftlicher als in landwirthſchaftlicher Hinſicht nicht weniger, als im Fache der Verwaltungen und der öͤffentlichen Geſchaͤfte, einem thaͤtigen Leben widmen. Es ſind dieß junge, regſame, wißbegierige Leute, die Belehrung ſuchen und erhalten, und nicht mehr, gleich ihren Vaͤtern, in einen engen Kreis eingeengt, ſondern Mitarbeiter an dem Werke der Civiliſirung von ganz Europa ſind.
Zu eben der Zeit haben die ſchoͤnen Kuͤnſte ſo⸗ wohl als die Poeſie ganz und gar aufgehoͤrt, von den Italiaͤnern geuͤbt und gepflegt zu werden. Leute von Talent geben ſich mit ſolchen Gegenſtaͤnden durchaus nicht mehr ab— ſondern verlegen ſich einzig auf die Naturwiſſenſchaften und auf das Studium der Politik. Die zwey einzigen Mahler, deren Nah⸗ men noch einiger Maßen bekannt ſind, haben Ge⸗ maͤhlde geliefert, deren wir nicht einmahl erwaͤhnen moͤchten. Fuͤr die Erhaltung des Ruhmes der dra⸗ matiſchen Schriftſteller kaͤmpft, obwohl mit ſchlechtem Erfolge, Federici allein noch. Monti hat als Dichter


