Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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allzu ſehr vervielfaͤltigenden Menſchenarme Rath zu ſchaffen.

So viel ich aus den, von dem gutmuͤthigen Paͤchter mir mitgetheilten Berichten habe abnehmen koͤnnen, waͤre das Aſchenland um den Veſuv her ei⸗ nem beſtimmten Syſteme der Wechſelwirthſchaft un⸗ terworfen, und zwar nach folgender Ordnung:

Erſtes Jahr... geduͤngter Tuͤrkiſcher Weitzen.

Zweytes— Korn.

Drittes—.. Zwiebeln u. Gartengewaͤchſe.

Viertes... Korn, und nach dieſem Boh⸗

nen oder wilder Klee.

Fuͤnftes— Melonen.

Dieſer Fruchtwechſel liefert demnach, ohne den Ertrag an Fruͤchten und Laub von den Weinreben und Baͤumen, der von dem naͤhmlichen Boden ge⸗ zogen wird, in Anſchlag zu bringen, in fuͤnf Jah⸗ ren ſechs, naͤhmlich zwey getreide⸗ und vier gemuͤſe⸗ artige, Ernten. Beynahe ausſchließlich wird bey die⸗ ſen Ernten auf das Beduͤrfniß der Menſchen Ruͤck⸗ ſicht genommen, und hoͤchſtens etwa die ſechste Ernte, um welche ein gluͤckliches Clima die Jahrs⸗ zeiten zu beruͤcken geſtattet, fuͤr das Vieh beſtimmt. Mit etwas Duͤnger kann nach dieſer Methode, ungleichartige Gewaͤchſe mit Einſicht auf einander folgen und mit Cerealien abwechſeln zu laſſen, der Boden bey ſeiner urſpruͤnglichen Fruchtbarkeit erhal⸗ ten werden: es hat aber auch die Natur, indem ſie