— 219—
Zur Blüth', in ſüßer Wonne.
Und üppig ſchmückt auch ſie allein Ihn lang mit gold'nem Zauberſchein, Eh' Frucht noch, ſein zu zeugen, Erglüht' an ſtolzen Zweigen.
Und bei der Zeiten Flügelſchlag Allmählich fortgediehen, Ertrug er, kräft'ger nach und nach, Der Früchte mehr von Tag zu Tag, In ſtetem Wechſelblühen. Und aus den beſten häufte ſich Ein Schatz umher, der nicht verblich, Da ſeines Kernes Jugend Bewahrten Kunſt und Tugend.
So ſteht er nun in Herrlichkeit, Des Gärtners Augenweide, Der ihn gepflanzt vor grauer Zeit, Zu wachſen durch die Ewigkeit, Voll Lieb' und Lebensfreude. Auch ward ihm ſelber Schutz und Hort In eignes Geiſtes Schrift und Wort, Daß er ſich rings verkläre
Mit Götterglanz und Ehre.


