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in die Burg zu dringen, deren inneres Thor gleichſalls ſchon erſchloſſen war.
Bei dem wilden Vorgang hatte der muthige Joachim die erſchrockene Gundel in Schutz und eiligſt mit fort⸗ genommen, was ihm, der alle Tritte und Schliche umher genan kannte, ein Leichtes war, beſonders, da der feind⸗ liche General ſeinem Volke Schonung und Achtung gegen ihn anbefohlen hatte. Unſer Pärchen glaubte indeß nichts mehr beeilen zu müſſen, als ſeinen Heimzug. Im Gefühl höheren Glückes die ihm überwieſene Brautgabe verſchmä⸗ hend, führte der Bräutigam ſeine Cytherea dem Thiergarten vorüber, froh, daß ſie jetzt den Blicken der Mavorsſöhne verborgen blieb. Beide verfolgten ſchweigſam im Finſtern durch Sandbach den Weg nach Heubach, die durch eine dazwiſchen hinziehende Gebirgslette getrennt ſind. Als ſie auf der Höhe angelangt waren, wo ihnen beim Umſchauen im Tageslichte Sandbach, Neuſtadt und Breuberg vor Augen treten konnte, bebte plötzlich der Grund unter ihren Füßen und ein ſchrecklicher Knall machte ihr Herzblut ſtocken. Joachim erholte ſich am erſten wieder von dem paniſchen Schrecken, und ſtellte im Bergabwandeln nach dem Roſengarten*) zu Vermuthungen an über die
*) Waldpartie, eine Viertelſtunde von Heubach entfernt.


