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Nachdem ſie die Zeilen geleſen, nickte ſie dem Schreiber und gleichzeitigen Boten derſelben feierlich ein freudiges Ja zu, und Beide verſchwanden nach verſchiedenen Seiten hin; Gundel zu ihren Geſchäften eilend, denen ſie nun mit neuem Muthe oblag, ſo daß der Kommandant ſie wieder ſcherzweiſe die geſchäftige Martha, die Amalthea ſeiner Tafel nannte; Joachim dagegen zum Generale gehend, ihm das bereits Geſchehene zu melden, um ſich dadurch deſto eher wieder des Beſitzes ſeiner zuverläſſigen Freundin, der ihm von den Knabenjahren her vertrauten Büchſe, zu freuen. Jener eröffnete ihm: daß er nur ſogleich nach Befreiung der Liebſten mit dieſer nach dem Thiergarten kommen möge, um die hundert goldenen Lud⸗ wige, worauf er ihm hier eine auf ſie Beide ausgeſtellte Anweiſung übergäbe, vom Kriegszahlmeiſter daſelbſt in Empfang zu nehmen. Joachim lagen jedoch ſeine trauten Waffen näher am Herzen, und er bat, nach deren Ein⸗ händigung, nur nochmals dringend um ſchonende Behandlung der Burgmannſchaft und baldige Befreiung ſeines Mit⸗ gefangenen. Türenne, ſolches heilig und theuer zuſagend, verſicherte ihn wiederholt ſeiner herzlichen Gewogenheit, und darauf entfernte ſich der Jüngling bei herabſinkender Nacht in Begleitung von ſechs Soldaten, auf ſchmalem Fußſteige zwiſchen den Weinbergen emporkletternd, in deren
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