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zu Eurem Mäͤdchen und einer tüchtigen Ausſteuer verhülfe, wenn ihr anders darauf eingehen wollt..
Joachim: Ja doch! wenn es kein Schelmenſtück iſt!
Türenne: Das iſt es keineswegs; von Euch zumal gar nicht, da ihr die Geliebte dadurch von einem unver⸗ meidlichen Schickſale retten und außerdem noch manches Leben erhalten könnt, das über kurz oder lang dem Tode verfiele.
Joachim(geſpannt): Wie wäre das möglich?
Türenne: Sehr leicht! Wenn Ihr Eure Geliebte dahin vermögen könnt, daß ſie in einer beſtimmten Stunde der kommenden Nacht das Thor von Breuberg öffnet, um aus der bedrängten, nun doch nicht mehr haltbaren Burg zu entweichen und mit Euch nach Eurer Heimath zu gehen. Euch Beiden, nämlich Euch und Eurer Geliebten, ſage ich in dieſem Falle ungefährdeten Abzug zu, und Ihr empfangt noch aus meiner Hand hundert Louisd'ors zur Brautſteuer. Seid Ihr's ſo zufrieden?
Joachim(nach einigem Beſinnen): Eure Excellenz verzeihen, wenn ich dieſen Vorſchlag nicht mit Ehre und Gewiſſen vereinbar finde. So würde, meiner Anſicht nach, die Liebe auf Dornen gebettet, wo ſich's nimmer weich und ruhig ſchläft.
Türenne(eine ernſtere Miene annehmend): Dann


