Teil eines Werkes 
2. Band (1824)
Entstehung
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den ſte verlaͤumdet, weder ein Tyrann, noch ein Ungeheuer iſt. Bleibt ſie aber hartnaͤckig: hat ſie ſich die Folgen allein zuzuſchreiben.“ Nachdem er ſeinen Begleiter den verzorgenen Felſenpfad hinangefuͤhrt, und ihm jede noͤthige Anweiſung gegeben hatte, kehrten ſie nach Lucca zuruͤck, wo er ermattet auf ſeinem Lager in einen tiefen Schlaf verſank. Beim Erwachen am naͤchſten Morgen empfing er die Kunde, daß ſei⸗ ne Krieger Lucca bereits verlaſſen haͤtten, und daß die Anfuͤhrer der Schaar nur noch ſeiner harrten, um an der Spitze ihrer verſchiedenen Addheilun⸗ gen gegen das Lager der Florentiner aufzubrechen. Caſtruccio ſchuͤttelte den bleiernen Schlaf von ſei⸗ nen Gliedern, ließ ſich wappnen, und beſtieg ſein Streitroß, indem er dem getreuen Caſtiglione im Vorbeigehen noch zurief:„Ihr wißt meinen Willen!“— Dann ſprengte er dem Zuge vor⸗ an, auf dem Wege nach Lucca hin.

Euthanaſia ia harrte unterdeſſen ungeduldig des Erfolgs ihrer, dem Fuͤrſten von Lucca, durch Ar⸗ rigo, gemachten Erklaͤrung. Sie konnte nicht glau