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jede Hoffnung meines Lebens zerſtoͤrt!— Geht, geht! Leodino's Mord werde ich Euch nimmex verzeihen!— Wir ſind jetzt Feinde! thut doher was Euch beliebt!“—
So ſprechend wandte ſie ihm den Ruͤcken, und verließ das Gemach, um die ungluͤckliche Lauretta zu troͤſten; Caſtruccio ſprengte zornig von dannen
Zu Lucca angelangt, perſammelte er unverzuͤg⸗ lich ſeine vertrauteſten Freunde, und nachdem er
ſich mit ihnen berathen hatte, ward am naͤchſten Morgen Arrigo Guinigi nach Valperga geſandt. Euthanaſia empfing den jungen Mann, den ſie von jeher geſchaͤtzt hatte mit großer Freundlichtett ſo daß es Arxigo anfangs nicht uͤber ſich gewin nen konnte, der eigentlichen Urſache ſeines Beſu⸗ ches zu erwaͤhnen; endlich, nachdem er ſich eini⸗ ge Zeit mit der Graͤfin uͤber gleichgiltige Ge⸗ genſtaͤnde unterhalten hatte, begann er:„Ich habe eine Botſchaft an Euch, gnaͤdige Fran, von dem Fuͤrſten.“
Die Graͤfin veränderte die Farbe.„Was bo⸗ gehrt er von mir?“ fragte ſie lebhaft,„daßt Euch
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