leicht, den lebhaften jungen Mann fuͤr ihre Sache zu gewinnen. Er verſprach, alles zu thun, was in ſeinen Kraͤften ſtand, um den Tyrannen zu ſtuͤrzen, und kehrte nach Lucca zuruͤck, wo er ſich alle erdenkliche Muͤhe gab, insgeheim Anhaͤn⸗ ger zu werben. Jetzt aber erſchien Caſtruccio, und, von Allem benachrichtigt, ließ er den Leodino Guinigi und ſechs andere Haͤupter der Verſchwoͤ⸗ rung einziehn und in einen Kerker werfen. Ver⸗ zweiflungsvoll eilte die Gemahlin des Erſteren nach dem Schloſſe Valperga, warf ſich an die Bruſt ihrer Freundin, erzaͤhlte dieſer, was vorge⸗ fallen, und beſchwor ſie, ihren Einfluß zu verwen⸗ den, um ihren Gatten zu retten. Die hochher⸗ zige Euthanaſia war anfangs ungemein erzuͤrnt, daß man die Gaſtfreundſchaft auf ihrem Schloſſe verletzt, und ihre friedliche Wohnung benutzt ha⸗ be, jene Verſchwoͤrung anzuzetteln; als aber die ungluͤckliche Lauretta mit Bitten nicht inne hielt, trat Mitleid an die Stelle ihes Unwillens; ſie ge⸗ ot, die Roſſe vorzufuͤhren, und faßte den Ent⸗ ſchluß, ſich nach Lucea zu begeben.„Iſt aber“
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


