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fin Marcheſana ſey, untroͤſtlich uͤber die Tren⸗ nung von ihrem geliebten Schuͤtzling, unterdeſſen geſtorben, der Biſchof Marſilio aber weile noch immer in Frankreich, wohin er als Cardinal be⸗ rufen worden. Die Nachrichten von Rom her, lauteten keineswegs befriedigender. Sie war von Lucca nach Piſa, Florenz, Arezzo, Perugia, Fo⸗ ligno, Spoleto ja ſelbſt bis Terni gewandert, dort aber war ihre Spur verloren. Indeß konnte—
man faſt mit Gewißheit annehmen, daß ſt e gar
nicht nach Rom gekommen ſey, denn dort wollte Niemand etwas von ihr gehoͤrt haben, wurden gleich in allen Kloͤſtern und Kirchen die ſorgfaͤltig⸗ ſten Nachforſchungen nach ihr angeſtelllt. Waͤhrend man ſo aͤngſtlich bemuͤht war, die Ungluͤckliche aufzufinden, war mit dem Seelenzu⸗ ſtande der Graͤfin von Valperga eine ungemeine Veraͤnderung vorgegangen. Je groͤßer, je inniger bisher ihre Liebe fuͤr Caſtruccio geweſen war, je groͤßer war auch ihr Schmerz, durch ſein Beneh⸗ men verhindert zu ſeyn, ihr Schickſal an das ſeine zu knuͤpfen. Sie war entſchloſſen, das Opfer zu 3*


