Teil eines Werkes 
2. Band (1824)
Entstehung
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baren Augenblick vergeſſen, in dem ich mit den Meinigen, vor ungefaͤhr zwanzig Jahren, der Va⸗ terſtadt den Ruͤcken wandte? Glaubt Ihr, die Guelphen haͤtten je in Lucca regiert, haͤtten ſie uns nicht fortgeſchickt? Wie koͤnnte ich alſo hoffen, je dort zu herrſchen, ſo lange es dieſer Horde frei ſtand, in meiner Naͤhe Anſchlaͤge gegen mich zu ſchmieden? Aber laßt uns das Geſpraͤch uͤber dieſen Gegenſtand abbrechen, meine allzu mitlei⸗ dige Euthanaſia, und uns lieber von Dingen un⸗ terhalten, die auf uns ſelbſt Bezug haben! Seht, ich will offen gegen Euch ſeyn! Ich habe eben ſo wenig Luſt, Eremit zu werden, und mein Schwerdt gegen ein Crucifix zu vertauſchen, als

dem Beiſpiel Eurer Freunde, der heiligen Kirchen⸗

vaͤter, zu folgen, und mit Gold und Argliſt, ſtatt mit meinem gepruͤften Stahl, ins Feld zu ziehn. Ich bin Herr von Lucca, und will es mit Gottes Huͤlfe bleiben. Ich bin das Oberhaupt der Ghi⸗ belinen in Toscana, und werde weder Worte noch Schwerdthiebe ſparen, die Todfeinde derſel⸗ ben zu vertilgen. Ihr ſeyd eine Anhaͤngerin der