fen.“— Ich hatte nehmlich zuvor alle meine Ausſtaͤnde eingetrieben, und mehrere Kiſten mit Goldſtuͤcken in Bereitſchaft. Sie laſen, jammer⸗ ten uͤber die hohen Zinſen; aber ſie brauchten Geld, mußten unterzeichnen, und ſo ſind ſie jetzt alle mein, mit Leib und Seele!— Auch Cane, der Veroneſer, iſt mein Schuldner. Hier iſt ſeine Verſchreibung uͤber zehntauſend Goldgulden. Aber, ſeht, ich will ſie mit eigener Hand verbren⸗ nen: macht er mich zum Fuͤrſten von Cremona.“ Caſtruccio, der ſeinen Unmuth und ſeine Ver⸗ achtung bisher nur mit Gewalt zuruͤckzuhalten vermochte, konnte jene Gefuͤhle nun nicht laͤnger zuͤgeln.„Gemeiner, elender Wucherer!“ ſchalt er mit donnernder Stimme;„Wage es nicht, noch einmal das Wort auszuſprechen! Du! Fuͤrſt von Cremona? Dul ein Betruͤger! ein Blutſauger!— Mit all' den Pergamentrollen da, biſt du nicht im Stande, dir einen einzigen Tropfen edlen Blutes zu erkaufen.— Glaubſt du, die Maͤn⸗ ner waͤren aus Stroh geſchaffen, daß du ſie mit papiernen Ketten zu feſſeln gedenkſt? Haben ſie
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