ein Aufruf, dem auch alſobald von allen Seiten Folge geleiſtet ward.
Das Geklirr der Waffen, das Getrampel der Roſſe, und das Jubelgeſchrei der Menge ſchreck⸗ ten den paͤbſtlichen Statthalter aus dem Schlafe. Beſtuͤrzt rief er ſeine Mannen zuſammen; aber es war zu ſpaͤt. Der Marcheſe erreichte das Stadt⸗ thor, vertrieh die dort vorhandene Wache, und herein zogen nun Galeazzo und die ganze Schaar, der ſi ſich alle Edelleute Ferrara's anſchloſ⸗ ſen, u und an deren Spitze ſich darauf der Mar⸗ cheſe nach dem Palaſte des Statthalters begab. Die paͤbſtlichen Truppen wollten zwar Widerſtand leiſten, aber ſie wurden zuruͤckgetrieben, und fluͤchteten ſich in das Caſtell Tealdo, wo ſie we⸗ nigſtens keinen augenblicklichen Angriff zu be⸗ fuͤrchten hatten. Obizzo ließ, ſie zu beobachten, eine kleine Schaar zuruͤck, und begab ſich dann in den Palaſt, um die Gluͤckwuͤnſche ſeiner Un⸗ terthanen im Empfang zu nehmen.
Freude war jetzt an der Tagesordnung. Man uͤberbrachte dem Fuͤrſten die Schluͤſſel der Stadt,


