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zu nehmen. Bereitwillig folgte er dem Rufe, und mehrere Wochen gab er ſich den Vergnuͤgun⸗ gen hin, welche Philipps Palaſt darbot. Seine Schoͤnheit und ſeine Anmuth zogen die Blicke der Damen auf ihn, waͤhrend ihn die Maͤnner wegen ſeiner Tapferkeit bewunderten.
Gegen Ende des Winters kehrte er in Scoto's Lager zuruͤck. Dieſer General hatte den jungen Mann ungemein liebgewonnen; zu jeder Stunde ſtand demſelben ſein Zelt offen; ſie ritten mit ein⸗ ander aus; der aͤltere Krieger belehrte den juͤnge⸗ ren, unterhielt ſich mit ihm uͤber die politiſchen Verhaͤltniſſe Italiens, und ſo ward der Keim zu Dem gelegt, was Caſtruccio, nach ſeiner Ruͤckkehr in ſein Vaterland zu vollbringen, beſtimmt war.
Der Fruͤhling ruͤckte heran, und jetzt nahm Scoto, zu ſeinem jungen Freunde gewandt, das Wort:„Ich haͤtte Euch, in dem bevorſtehenden Feldzuge, gern an meiner Seite, aber die Um⸗ ſtaͤnde wollen es anders; Ihr muͤßt jetzt zuruͤck nach Italien. Heinrich von Luxemburg, nun⸗ mehriger deutſcher Kaiſer, ruͤckt mit einem Heer


