Teil eines Werkes 
1. Band (1824)
Entstehung
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weinte ſein treues Weib aufrichtig, und nur die Hoffnungen, die or auf ſeinen Sohn baute, vermoch⸗ ten den Niedergebeugten aufrecht zu erhalten. Bald aber ſollte er auch durch ihn Schmerz er⸗ leiden. Eines Morgens war Caſtruccio verſchwun⸗ den. Folgende, an ſeinen Vater gerichtete, Zei⸗ len waren die einzige Spur, die er zuruͤckgelaſſen hatte: Verzeiht mir, mein theurer Vater! In we⸗ nigen Tagen kehre ich zuruͤck; ich bin voͤllig in Sicherheit; deshalb ſeyd unbeſorgt! zuͤrnt mir nicht! Ob ich mich gleich mei⸗ ner eigenen Schwaͤche ſchaͤme, kann ich den⸗ noch nicht widerſtehen. Seyd verſichert, daß in weniger als vierzehn Tagen wieder bei Kauch ſeyn wird Euer ungehorſamer Wuhſe Caſtruceio. Dieß oechah im Sahre 1304, als Caſtruecio vierzehn Jahr alt war. Ruggieri's banges Va⸗ terherz hoffte, der Sohn werde ſein Verſprechen erfüllen, und zu der beſtimmten Zeit zuruͤckkehren.