faͤhrten ſaßen in dem Speiſeſaale des Palaſtes, uͤber das, was zu beginnen ſey, berathſchlagend; aber ſie G ſprachen nur leiſe zu einander, denn ſie fuͤrchteten, ſie moͤchten ſonſt uͤberhoͤren, was ſich draußen in den Gaſſen zutruͤge, und jedes Geraͤuſch von dort her ward ſorgfaͤltig von ihnen behorcht. Ric⸗ ciardo begab ſich zu ihnen, Madonna Dianora und ihren Knaben allein laſſend. Die Mutter weinte, und hielt die Hand ihres Kindes in der ihrigen, waͤhrend der Kleine ſich bemuͤhte, ſie zu beruhigen und jene Seelenſtaͤrke zu zeigen, die er von ſeinem Vater ſo oft loben hoͤrte; ſeine kleine Bruſt aber ſchwoll dennoch, denn der Jammer 49 ſeiner Mutter erfuͤllte ſie mit Kummer; große I Zaͤhren rollten uͤber ſeine Wangen herab, er warf ſich in Dianorens Arme und ſchluchzte laut. In dieſem Augenblick ward heftig an die Pforte des Palaſtes gepocht. Die verſammelten Ghibelinen ſprangen raſch empor, ihre Schwerdter flogen aus der Scheide, und hin ſtuͤrzten ſie zur Stiege, wo ſie im furchtbaren Schweigen der Antwort horch⸗ ten, welche von außen her der fragenden Schild⸗
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