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Die Tochter des Verbannten
Entstehung
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henden Unglücke entgehe. Zur Ehe mit

einem ſolchen Dummkopfe gezwungen zu wer⸗ den, iſt das traurigſte Geſchick, das ich mir denken kann.

v. Froſch. Ja, ja, Schwiegerpapa, da hat er Recht. Es leben die Verbindungen, wo eins zu dem andern paßt, wie Ihre Toch⸗ ter und ich das wird eine Ehe geben, glücklich wie im Paradieſe, wer's glaubt. (Er bricht in ein albernes Gelaͤchter aus).

Der Reiſende. Sie müſſen nicht über das lachen was ich ſage, mein Herr!

v. Froſch. Ha, ha, ha, ha. Nun glaubt der taube Kerl, ich lache über ihn!

Der Reiſende. Meine Couſine iſt ein höchſt liebenswürdiges Mädchen; der ihr be⸗ ſtimmte Bräutigam iſt ein Narr; ſollte es ihm etwa einfallen, ſich eigenſinnig zu zei⸗ gen, tritt er ſelbſt nicht gutwillig zurück, ſchneide ich ihm die Ohren ab, darauf kann er ſich verlaſſen. Man darf einer tugendhaf⸗ ten Neigung keine Feſſeln anlegen; meine